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Das Schicksal der Sklaven im Mittelalter

Sklavenmärkte gab es bereits in der römischen und griechischen Antike sowie im Altertum des Nahen Ostens. Menschenhandel wurde jedoch auch im Mittelalter betrieben.

Die osteuropäischen Expansionsbestrebungen in Richtung Westeuropa führten häufig zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Die dort ansässigen germanischen Stämme nahmen ihre Feinde im Falle eines Sieges als Kriegsbeute und versklavten sie. Die Begriffe Sklave und Slawe haben eine gemeinsame etymologische Wurzel und verweisen auf das Faktum, dass der Sklave vormals der Slave war. Sklave zu sein bedeutete, in rechtlicher Unfreiheit zu leben und von der Willkür des jeweiligen Herrn abhängig zu sein. Der Status eines Sklaven war definiert als Besitztum eines Herrn, das den gleichen Stellenwert wie eine Sache hatte. Dieser Besitz konnte somit verkauft, verpfändet oder beliehen werden. Zumindest in der deutschen Mediävistik ist es üblich, von Unfreien, Leibeigenen und Hörigen zu sprechen, obwohl weite Teile der Bevölkerung faktisch wie Sklaven lebten. Die Lebensbedingungen, denen sie unterworfen waren, lassen sich kaum vom Dasein eines Sklaven unterscheiden. Der Mensch, der sich in einem solchen Abhängigkeitsverhältnis befand, hatte den Status eines Viehs und konnte demgemäß auf Sklavenmärkten verkauft oder erworben werden. Insbesondere im Früh- und Hochmittelalter existierten zahlreiche überregionale derartige Märkte wie beispielsweise in Prag oder in Verdun.

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Der Fernhändler musste diverse Risiken bei allen Geschäften mit berücksichtigen. Die Luxusgüter waren nicht allein deshalb so teuer, weil der Preis, zu dem sie erworben wurden, so hoch war, sondern weil viele am Gewinn partizipieren wollten.

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