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Brettspiele im Mittelalter

Neben Kartenspielen waren Brettspiele im Mittelalter eine beliebte Freizeitbeschäftigung der erwachsenen Bevölkerung. Für Kinder waren diese nicht bestimmt. Die Vielfalt an Brettspielen war enorm und viele heute noch bekannte Brettspiele stammen aus dieser oder früherer Zeit.

Alquerque

Zum Einen ist mit Alquerque (Wikipedia) ein Vorläufer des Dame-Spiels zu nennen. Alquerque wurde im spanischen Raum gespielt, hatte seinen Ursprung aber im Nahen Osten. Es werden zwölf schwarze und weiße Spielsteine auf den Kreuzungsstellen der fünf senkrechten und waagerechten sowie sechs diagonalen Spielfeldlinien aufgestellt. Ziel ist es, alle gegnerischen Steine zu beseitigen. Die Zugregeln gleichen den heutigen Dame-Regeln.

Vier Männer spielen Alquerque

Backgammon

Zuerst nur beim Adel beliebt war Backgammon (Wikipedia), vor allem in der französischen Variante Tric Trac. Die Regeln waren grundlegend dieselben wie heute. Bei Tric Trac war jedoch, im Gegensatz zum regulären Backgammon, das schnellstmögliche Erreichen von zwölf Punkten das Ziel. Zur Markierung bereits erreichter Punkte wurden Münzen verwendet.

Byzantinisches Schach

Das byzantinische Schach ist eine runde, aus Byzanz stammende Schachvariante. Auf dem Brett befinden sich vier Ringe, die in 64 Kästchen unterteilt sind. Die Spielsteine in Europa waren unter anderem König und Bischöfe, im östlichen Original hingegen Schah, Wesir sowie Elefanten. Das Ziel war dasselbe wie heute, jedoch war auch ein Sieg durch das Schlagen aller Figuren (außer des Königs) zu erreichen.

Mühle

Das Mühle-Spiel (Wikipedia) existierte bereits in der Bronzezeit und Antike und erfreute sich auch im gesamten Mittelalter äußerster Beliebtheit. Die Regeln sowie der Spielaufbau sind seit dem Frühmittelalter exakt identisch mit der heutigen Form.

Schach

Schach (Wikipedia) war eine der sieben ritterlichen Tugenden. Der im Deutschen gebrauchte Name lautete Schachzabel. Die Regeln waren Zwei Tempelritter beim Schachspieldieselben wie heute. Aufgrund seiner hohen Popularität existierten im Mittelalter sogar zahlreiche Texte mit Bezug auf das Schachspiel: sogenannte Schachallegorien.

Hnefatafl

Tablut oder Hnefatafl (Wikipedia) war ebenfalls ein weit verbreitetes Spiel für zwei Personen. Tablut ist eine Variante von Hnefatafl, mit den exakt selben Spielregeln, jedoch unterschiedlicher Spielfeldgröße (Tablut verfügt über 9x9 Felder, Hnefatafl über 13x13) und einer leicht anders aussehenden Startaufstellung. Ziel ist die Eroberung der Königsfigur, beziehungsweise die Verteidigung derer und Besiegen des Gegners. Jede Seite darf abwechselnd beliebig weit ziehen und kann eine gegnerische Figur gefangen nehmen, indem diese von zwei eigenen Steinen umzingelt ist.

Zufälliges Mittelalterbild

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Ritter waren im Mittelalter nicht immer zwangsläufig wohlhabend.

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