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Kultur im Mittelalter

Kultur im MittelalterDas Mittelalter war eine raue Zeit, in der die Menschen mit vielen Problemen zu kämpfen hatten. Kälte, Krankheiten, politische Unruhen, hohe Kriminalität und geringer Verdienst waren verbreitete Probleme. Die Menschen wurden von Adel und Klerus ausgebeutet und in den schlimmsten Zeiten der Hexenverfolgung im 16. Jahrhundert Verdächtigte auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Zwar war die Kultur im Mittelalter rau, aber man suchte auch zu dieser Zeit das Vergnügen und man zelebrierte eine sehr ausgeprägte Volks- und Bauernkultur.

Architektur

Das gewöhnliche Volk spaltete sich auf in reiches Bürgertum und ärmere Arbeiterschichten. Der Adel wohnte in Burgen und Schlössern für Kleinadel und Großadel, meist mit Stallungen und schönen Anwesen. Denn der Großadel wohnte prunkvoll, aber wenig luxuriös. Die Königsfamilien mussten allerdings ihren Status präsentieren. Im kirchlichen Bereich und gern nahe der Burgen gab es eine große Anzahl an Klöstern, Kirchen und Abteien. Die Architektur der normalen Leute unterschied sich regional und nach den Ständen. Handwerker und Besitzer von Geschäften wohnten üblicherweise in denselben Häusern. Mehr dazu...

Erfindungen

Mit dem Beginn des Mittelalters gingen in Europa viele Errungenschaften der Antike verloren. Die Menschen konzentrierten sich auf die Brillenapostel (Conrad von Soest)Landwirtschaft und die Deckung Ihrer Grundbedürfnisse. Doch die Zeit des Hoch- und Spätmittelalters kann durchaus als Zeit des Fortschritts gesehen werden, sie brachte zahlreiche großartige Erfindungen, wie beispielsweise den Kompass oder die Brille, hervor. Mehr dazu...

Kunst

Die Kunst dieser Zeit und die bekannte Literatur waren überwiegend den Wohlhabenden vorbehalten. Denn die arme Bevölkerung konnte kaum lesen und schreiben. Nur das reiche Bürgertum und der Adel verfügten über diese Fertigkeiten. Vor dem Buchdruck konnte niemand ein normales Buch bezahlen, welches unsagbar teuer war. Musik war allerdings ein Medium, welches in allen Schichten verbreitet war. Die unterschiedlichen Schichten hoben sich durch das Niveau der Musik stark voneinander ab.

Sprachen

Was die Verständigung im Mittelalter betrifft, gab es vor allem noch regionale Dialekte und nur wenig Vermischung mit anderen Sprachen. Im Kreise der Reichen war das Französische zeitweise modern, was noch von der normannischen Eroberung in England stammte. Viele Menschen waren einer Varietät des Hochdeutschen mächtig, welches vor allem im Norden verbreitet war. Man sprach ganz allgemein eine Sprache, die sich aus den germanischen Wurzeln und aus dem althochdeutschen entwickelt hatte.

Magie

Die Magie spielte im Mittelalter eine bestimmende Rolle im Alltag der Menschen, die sich stark beeinflusst von der Idee zeigten, dass alle Dinge in der Natur von Geistern beseelt seien. Daraus leitete sich die Vorstellung ab, dass die okkulten Eigenschaften der Pflanzen und Tiere mithilfe der Magie nutzbar gemacht werden konnten. Diese Ansichten waren nicht nur im einfachen Volk verbreitet, sondern in allen Ständen und Schichten vertreten. Die Durchführung magischer Praktiken wurde seitens der weltlichen Obrigkeit und des Klerus verfolgt und mit strengen Strafen belegt, obwohl der Adel ebenso wie manche Kirchenvertreter selbst Magie betrieben. Mehr dazu...

Wirtschaft

Das 18. Jahrhundert trennt die Begriffe Kultur und Natur innerhalb der Philosophie der Aufklärung. Der auch dem heutigen Menschen geläufige Antagonismus von Kultur und Natur, bei dem beide Bereiche als unüberwindlicher Gegensatz empfunden werden, war dem Mittelalter in dieser Ausformung nicht bekannt. Die Wirtschaft des Mittelalters stand in hohem Maße in Zusammenhang mit der Natur und dem jahreszeitlichen Wandel. Technologische Innovationen in allen handwerklichen Bereichen, aber auch solche Neuerungen, die den Handel und die Finanzwirtschaft betreffen, prägten das Wirtschaftsleben ab dem Hochmittelalter in besonderer Weise. Mehr dazu...

Wissenschaft

Auch wenn es den Eindruck erweckt, als seien in der "dunklen Zeit" nur Rückschritte gemacht worden, so wurden in Europa seit dem 12. Jahrhundert zahlreiche Universitäten gebaut. Die Professoren, welche meistens Kleriker waren, unterrichteten ihre Studenten zum Teil im Freien, wie etwa am Straßenrand oder auf Plätzen. Das Durchschnittsalter der Studenten im Mittelalter ist kaum vergleichbar mit dem heutzutage. Es war durchaus nicht außergewöhnlich, wenn ein Zehnjähriger auf der Universität eingeschrieben wurde.

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