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Folter im Mittelalter

Die Folter, die in einigen Teilen dieser Welt noch heute aktiv praktiziert wird, war im Mittelalter auch in Deutschland eine weit verbreitete Methode, in Kriminalfällen zu ermitteln und zu versuchen, diese aufzuklären.

Gründe

Der Hauptgrund für das Foltern von Menschen war in der Regel das Erzwingen eines Geständnisses von Verdächtigen im Zusammenhang mit Vergehen oder Verbrechen. Vor allem im auslaufenden Spätmittelalter aber wurde die Folter häufig dazu verwendet, um von Verdächtigen in Hexenprozessen ein Geständnis zu erlangen. Auf Grund der Qualen, die eine Folter verursachen, konnte man aber natürlich nicht davon ausgehen, dass die Geständnisse wahrheitsgemäß abgegeben wurden. Häufig versuchten die Gestehenden mit einem Geständnis nur weiterer Folter zu entgehen.

Durchführung

Durchgeführt wurde eine Folter grundsätzlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Neben dem Angeklagten, der die Folter über sich ergehen lassen musste, nahm unter Anderem ein Scharfrichter, der die Folter durchführte, und der Oberste der Stadt an dieser Folter teil. Der Angeklagte wurde zur Folterstätte hin gezerrt – dies meist gefesselt – musste diese unter Qualen über sich ergehen lassen und wurde nach der Folter wieder in den Kerker zurückgeführt, um die Fortsetzung des Prozesses beziehungsweise die Urteilsverkündung zu erwarten.

Foltermethoden

Typische mittelalterliche Foltermethoden waren unter Anderem die sogenannte Würgeschraube, durch die die Menschen am Atmen gehindert wurden, das Ertränken, bei dem die Angeklagten für längere Zeit unter Wasser gedrückt wurden, das Geißeln mit einer Peitsche, das Bearbeiten des Körpers eines Angeklagten mit Zangen, das Aufspannen des Angeklagten auf eine Streckbank oder die Wachfolter, bei der Angeklagte über einige Tage am Schlafen gehindert wurden. Mehr dazu...

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