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Feiertage im Mittelalter

Die wichtigsten christlichen Feiertage waren Allerheiligen, Allerseelen, Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Die Bedeutung von Ostern für den im christlichen Glauben verhafteten Menschen des Mittelalters hatte eine deutliche Priorität vor den anderen Feiertagen, denn mit der Auferstehung Jesu wurde auch die Möglichkeit der eigenen Erlösung in der jenseitigen Welt verknüpft. Bräuche und Riten, die zu den jeweiligen Festen selbstverständlich waren, unterscheiden sich deutlich von denen, die heute gepflegt werden.

Allerheiligen und Allerseelen

Allerheiligen wurde in den östlichen Kirchen bereits im 4. Jahrhundert als christliches Fest eingeführt. Die Anzahl der Märtyrer war zu diesem Zeitpunkt bereits so stark angewachsen, dass es unmöglich erschien, jedem einen eigenen Tag der Verehrung zu widmen. Aller Heiligen wurde nun an nur einem Feiertag gedacht, der dann sinngemäß als Allerheiligen bezeichnet wurde. Im Frühmittelalter etablierte sich das Fest auch in den Westkirchen. Insgesamt geht der Ursprung von Allerheiligen auf mehrere Wurzeln zurück. Mit der Einführung von Allerseelen wurde ein christliches Fest in das Kirchenjahr aufgenommen, an dem aller Verstorbenen gedacht wurde. Durch Fürbitten, Gebete und Almosen sollte außerdem für das Seelenheil der Toten gesorgt werden. Mehr dazu...

Ostern

Seit dem Frühmittelalter ist Ostern das wichtigste Fest des Kirchenjahres. Analog zur klerikalen Bedeutung Osterns wurden seitens der Obrigkeit zum Teil mehrwöchige Arbeitsverbote für die Bevölkerung angeordnet, deren zeitliche Ausdehnung ab dem 10. Jahrhundert allerdings deutlich verkürzt wurde, weil große Teile des Wirtschaftslebens ansonsten brachlagen. Die 40 Tage vor Ostern waren geprägt durch Fasten und Buße. Mit dem Ostersonntag wurden die Auferstehung Christi und auch das Ende der Fastenzeit gefeiert. Das Osteressen war dementsprechend von hoher Bedeutung. Die österlichen Bräuche waren eng an die Riten der Kirche gebunden. Das heutige Osterbrauchtum aber war den mittelalterlichen Zeitgenossen unbekannt. Mehr dazu...

Pfingsten

Pfingsten war zunächst kein eigenständiges Kirchenfest. Mit dem Begriff wurden die 50 Tage nach Ostern bezeichnet, die wegen der Freude über die Auferstehung Christi als gnadenreiche Zeit begriffen wurden. Pfingsten wurde darüber hinaus neben Ostern zum zweiten bedeutenden Tauffest und galt wegen der neu erwachenden Natur auch als Frühlingsfest, das den Abschluss des Winters bildete. Mehr dazu...

Weihnachten

Im Jahre 381 wurde der 25. Dezember von Kaiser Theodosius offiziell als Datum für Christi Geburt verkündet. Der Ursprung des Weihnachtsfestes ist jedoch nicht nur im christlichen Glauben, sondern auch in heidnischen Riten zu sehen, sodass die Installation als Kirchenfest auch als Versuch gewertet werden kann, die heidnischen Bräuche im Sinne des Klerus zu nutzen, da sie weite Verbreitung innerhalb der Bevölkerung hatten. Vom heutigen weihnachtlichen Brauchtum unterschied sich das des Mittelalters deutlich. So wurden etwa Weihnachtsbäume nicht in privaten Räumen aufgestellt, sondern in öffentlich zugänglichen Bereichen wie in Kirchen oder auf Plätzen. Mehr dazu...

Zufälliges Mittelalterbild

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Zu den sieben Todsünden, die Papst Gregor der Große definierte, zählte die Völlerei, der alle Schichten frönten, wenn viele Speisen vorhanden waren.

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