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Möglichkeit der Auflösung einer Ehe

Im Frühmittelalter führte bereits das Aussprechen des Wunsches zur Auflösung der Ehe zum Vollzug. Zumeist ging diese Initiative von den Männern aus. Die Frau wurde verstoßen und damit endete die eheliche Gemeinschaft.

Ab dem Hochmittelalter brauchte auch der Mann triftige Gründe für seinen Scheidungswunsch, denn die Kirche hatte sich mit ihrem Prinzip der Unauflöslichkeit der Ehe durchgesetzt. So musste nun beispielsweise der Mann seiner Frau den Ehebruch nachweisen und konnte nicht mehr allein die Behauptung aufstellen, die zuvor Garant für das Durchsetzen des Scheidungsbegehrens war.

Die Begründungen, die als hinreichend für eine Eheauflösung akzeptiert wurden, reichten von Untreue über Unfruchtbarkeit bis hin zu mangelndem sexuellen Interesse der Frau. Auch der Eintritt eines Partners in ein Kloster galt als Grund für die Auflösung. Nicht wenige Männer sorgten dafür, dass ihre Frauen für immer hinter Klostermauern verschwanden.

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Eines der ältesten Kochbücher des Mittelalters, das erhalten geblieben ist, wurde Mitte des 14. Jahrhunderts in Würzburg verfasst. Es ist Teil eines Hausbuchs, das ein studierter Magister namens Michael vom Löwenhof als Ratgeber für seine Kinder niederschrieb.

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