Nachricht
  • EU e-Privacy Direktive

    Diese Website verwendet Cookies zum personalisieren von Inhalten und Werbung, um Social Media Funktionen zur Verfügung zu stellen und um statistische Daten zu erheben. Dazu werden Daten mit den jeweiligen Dienstanbietern geteilt. Durch die Verwendung dieser Seite, erklären Sie sich damit einverstanden.

    e-Privacy EU-Dokumente ansehen

Gesellschaftlicher Aufstieg durch Heirat

Die Ehe galt vor allem als Rechtsgeschäft, bei dem zwei Familien in eine engere Beziehung zueinander traten. Die Vorteile, die die zukünftige Verwandtschaft beider Partner bieten konnte, spielten eine bedeutende Rolle.

In adeligen Kreisen war eine Heirat mit einem Partner aus einem höheren Stand eine Möglichkeit zum gesellschaftlichen Aufstieg. Bei den niederen Ständen bedeutete die Wahl des Partners aus einem Stand unterhalb des eigenen, dass der Status dem des niederen angepasst wurde. Die juristische Formulierung bezeichnete dies als Verpflichtung, der „ärgeren Hand“ zu folgen. Diese sozialen Einordnungen hatten in der Stadt keine Gültigkeit. Hier zählte allein der Besitz. Der Schwerpunkt bei der Auswahl der Partner lag in ökonomischen Interessen oder auch im Zuwachs von Macht und Einfluss. Liebesheiraten fanden ausgesprochen selten statt, es herrschte die Überzeugung, dass die Ehe die Basis für die Liebe sein sollte und nicht etwa umgekehrt.

Werbung

Gefällts?

Zufälliges Mittelalterbild

Schon gewusst?

Zu den sieben Todsünden, die Papst Gregor der Große definierte, zählte die Völlerei, der alle Schichten frönten, wenn viele Speisen vorhanden waren.

Weiterlesen...

Newsletter - NEU!

Gefällt Ihnen Leben-im-Mittelalter.net? Tragen Sie sich für den Newsletter ein und werden Sie über Neuigkeiten informiert!

Copyright © 2010-2014 www.leben-im-mittelalter.net