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Bauernhochzeiten

Das durchschnittliche Alter bei der Hochzeit lag bei beiden Partnern etwa bei 20 Jahren. Die Hochzeitsbräuche waren vielfältig und unterschieden sich zum Teil abhängig von der jeweiligen Region.

Die bäuerlichen Ehen vereinbarten in der Regel die Väter der zukünftigen Eheleute. Vielfach musste zusätzlich die Zustimmung des Grundherrn zur Eheschließung eingeholt werden. Bis zum Ende des Frühmittelalters nahmen zumeist Laien die Trauung vor, erst im Hochmittelalter etablierte sich die institutionelle Trauung durch die Kirche, deren Ziel es war, das Sakrament der Ehe durchzusetzen.

Waren die finanziellen Möglichkeiten gegeben, wurden die Bauernhochzeiten aufwendig und kostspielig gefeiert. Doch auch bei schlechten wirtschaftlichen Verhältnissen war ein üppiges Mahl stets der Mittelpunkt der Festlichkeiten. Den Abschluss des Festes in der Nacht bildete der Vollzug der Ehe. Dabei war die Anwesenheit von Zeugen verpflichtend, die mit der Aufgabe betraut waren, das blutbefleckte Laken an sich zu nehmen und den Gästen vorzuweisen. Wenn Jungfräulichkeit nicht gegeben war, hatten sie Bericht zu erstatten.

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Das durchschnittliche Alter bei der Hochzeit lag bei beiden Partnern etwa bei 20 Jahren. Die Hochzeitsbräuche waren vielfältig und unterschieden sich zum Teil abhängig von der jeweiligen Region.

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