Nachricht
  • EU e-Privacy Direktive

    Diese Website verwendet Cookies zum personalisieren von Inhalten und Werbung, um Social Media Funktionen zur Verfügung zu stellen und um statistische Daten zu erheben. Dazu werden Daten mit den jeweiligen Dienstanbietern geteilt. Durch die Verwendung dieser Seite, erklären Sie sich damit einverstanden.

    e-Privacy EU-Dokumente ansehen

Die Etablierung des Geldhandels

Das im Neuen Testament ausgesprochene Verbot des Verleihens von Geld gegen Zinsen wurde im Frühmittelalter noch befolgt, denn es herrschte der Glaube, das dies Teufelswerk sei.

In Italien wurde dieses Verbot ignoriert und der Geldhandel als Notwendigkeit angesehen. In den meisten Regionen wurde das Verleihen von Geld gegen Zinsen als Wucher und somit als Sünde angesehen, sodass die Geldhändler entweder zugewanderte Italiener oder Juden waren. Im Spätmittelalter öffnete sich jedoch selbst die Kirche diesem Tätigkeitsfeld und betrieb eigene Banken sowie Pfandhäuser. Insgesamt genossen die Banken und ihre Betreiber sowie auch ihre Angestellten nur geringes Ansehen. Geldhändler, die die Häuser der Adligen oder der Patrizier zur Abwicklung ihrer Geschäfte aufsuchten, mussten den Dienstboteneingang nehmen.

Werbung

Gefällts?

Zufälliges Mittelalterbild

Schon gewusst?

Sklavenmärkte gab es bereits in der römischen und griechischen Antike sowie im Altertum des Nahen Ostens. Menschenhandel wurde jedoch auch im Mittelalter betrieben.

Weiterlesen...

Newsletter - NEU!

Gefällt Ihnen Leben-im-Mittelalter.net? Tragen Sie sich für den Newsletter ein und werden Sie über Neuigkeiten informiert!

Copyright © 2010-2014 www.leben-im-mittelalter.net