Tischmanieren
Im Mittelalter gab es zwar Löffel, Gabeln und Messer, jedoch dienten diese nur zum Zerkleinern oder Vorlegen des Essens. Gegessen wurde mit den Fingern.
Als Teller wurde eine flache Scheibe Brot verwendet, die nach Beendigung der Mahlzeit entweder verspeist oder den Hunden vorgeworfen wurde. Aus Schüsseln, die auf dem Tisch standen, bediente sich jeder Gast selbst entsprechend seines Appetits. Diener reichten nach Abschluss des Essens ein Handwaschbecken für die Säuberung der Hände.
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Ursprünglich ist der Begriff Zeug eine Sammelbezeichnung für die zur Jagd notwendigen Gerätschaften. Mitte des 15. Jahrhunderts – etwa zeitgleich mit der Einführung der Feuerwaffen – etablierte sich das zusammengesetzte Wort Zeughaus als Bezeichnung für eine Lager- und teilweise auch Produktionsstätte aller für die Kriegsführung notwendigen Güter. |
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