Höfisches Leben
Die kulturelle Vorherrschaft Frankreichs war allgemein akzeptiert, was sich im höfischen Leben niederschlug.
Der europäische Adel kleidete und verhielt sich nach französischem Vorbild. Dies betrifft auch die Tischmanieren. Allgemeiner Konsens war höfisches Verhalten. Im Einzelnen hieß das, dass man nun nicht mehr mit dem Messer in den Zähnen bohrte. Man schnäuzte auch nicht mehr in das Tischtuch und übte Zurückhaltung bei der Menge, die man aß. Man wischte sich das Bratenfett vom Mund ab, bevor man aus einem gemeinsamen Becher trank, denn es war üblich, dass zwei Personen sich ein Trinkgefäß teilten.
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Ursprünglich ist der Begriff Zeug eine Sammelbezeichnung für die zur Jagd notwendigen Gerätschaften. Mitte des 15. Jahrhunderts – etwa zeitgleich mit der Einführung der Feuerwaffen – etablierte sich das zusammengesetzte Wort Zeughaus als Bezeichnung für eine Lager- und teilweise auch Produktionsstätte aller für die Kriegsführung notwendigen Güter. |
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