Die Bildung der Handelsgesellschaften
Die intensive Interaktion zwischen Händlern, Spediteuren und Kunden führte zur Herausbildung der Kaufmannsgilden, die ihren eigenen Ehrenkodex hatten.
Rechtliche und vertragliche Regelungen sicherten den Fernhandel der Kaufleute zwar ab, jedoch bildeten sich mit der Zeit regelrechte Handelsgesellschaften heraus, die die Rechte ihrer Mitglieder vertraten. Im Lateinischen war dies die Societas, die deutsche Bezeichnung lautete Hanse. Die im 12. Jahrhundert gegründete deutsche Hanse, die zunächst als Zusammenschluss einzelner Kaufleute gemeinschaftlich im Sinne ihrer Mitglieder agierte, gestaltete sich ab dem 13. Jahrhundert als Bündnis der sogenannten Hansestädte. Über die Mitgliedschaft, und selten auch über Ausschlüsse aus dem Bund, entschied der Hansetag als Zusammenkunft aller Mitglieder, der zugleich die oberste Autorität der Hansestädte darstellte.
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Ursprünglich ist der Begriff Zeug eine Sammelbezeichnung für die zur Jagd notwendigen Gerätschaften. Mitte des 15. Jahrhunderts – etwa zeitgleich mit der Einführung der Feuerwaffen – etablierte sich das zusammengesetzte Wort Zeughaus als Bezeichnung für eine Lager- und teilweise auch Produktionsstätte aller für die Kriegsführung notwendigen Güter. |
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