Architektur im Mittelalter

Die Architektur im Mittelalter war, so wie heute auch, je nach Anforderung entweder funktional oder aber besonders prunkvoll. Viele mächtige Kathedralen aus dem Mittelalter haben die Jahrhunderte sehr gut überstanden und sind heute ein Zeugnis der ausgeprägten Baukunst der damaligen Zeit.

Architekturstile

Architekturstile wie die Romanik und die Gotik, die sich zum Teil aus dem jeweiligen Stil der Vorgängerepoche entwickelten, können dem Mittelalter zugeordnet werden. Diese Stile finden hauptsächlich in großen, prunkvollen Bauten Anwendung. Die Alltagsbauten waren in der Regel zweckmäßig und einfach. Mehr dazu...

Architekturtypen

Neben den Kirchen und Dombauten gibt es im Mittelalter naturgemäß auch eine Alltagsarchitektur, die sich mit der Erbauung von Wohnhäusern für die Bevölkerung beschäftigt. Das Bild der mittelalterlichen Siedlungen, Bauernhöfe, aber auch der Städte ist geprägt von Fachwerkhäusern, die als typisch für diese Zeit angesehen werden können. Erst im Hochmittelalter entstehen die ersten, reinen Steinbauten, wie etwa die Häuser der Patrizierfamilien in den Städten. Hier wird ebenso wie bei den Kirchenbauten nicht nur Wert auf die Funktionalität gelegt, sondern alle Mittel der Baukunst eingesetzt, um imposante Gebäude zu errichten, die den gesellschaftlichen Stand ihrer Eigentümer anzeigen.

Zufälliges Mittelalterbild

Schon gewusst?

Eines der ältesten Kochbücher des Mittelalters, das erhalten geblieben ist, wurde Mitte des 14. Jahrhunderts in Würzburg verfasst. Es ist Teil eines Hausbuchs, das ein studierter Magister namens Michael vom Löwenhof als Ratgeber für seine Kinder niederschrieb.

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